Skip to content

Feldgezwitscher

Informationstafeln an Feldrändern, die Landwirtschaft und Konsum näher bringen

Die Lebensrealitäten von Konsument:innen und Lebensmittelerzeuger:innen in unserer Gesellschaft liegen weit auseinander, weshalb es oft zu Missverständnissen kommt und wenig bis kein Dialog möglich ist.

Unsere Lösung ist „Bildung direkt vor Ort“ – an der Stelle, an der Anbau und Freizeitgestaltung aufeinander treffen. Wir stellen vertrauenswürdiges Wissen und Informationen an Feldrändern, die sich gleichzeitig auch an beliebten Spazierwegen befinden, auf Tafeln bereit. Durch die aktuelle Corona-Situation sehnen sich wieder mehr Personen nach Bewegung im Freien und gleichzeitig findet das Thema Regionalität mehr Platz in der Gesellschaft. Wir bieten einen Wissensaustausch aus der persönlichen Erfahrung von Landwirt:innen zum Thema Lebensmittelerzeugung sowie die Möglichkeit, Fragen zu stellen, an. Durch unsere Informationstafeln soll die Aufmerksamkeit darauf gelenkt werden, dass die Produktion von Lebensmitteln auch unmittelbar im Lebensumfeld von Konsument:innen stattfindet.

Ein Verweis auf unsere Website auf den Tafeln führt zu personalisierten Informationen über die Landwirt:innen. Qualitative Interviews vorab sind die gewählte Methode, um den Erfahrungsaustausch möglichst persönlich zu gestalten. Mittels unserer Website soll garantiert werden, dass beide Parteien gehört werden, damit eine Kommunikation auf Augenhöhe stattfinden kann. Die Interviews sollen Thematiken, wie notwendige Arbeitsschritte und Herausforderungen, sowie Informationen zur Persönlichkeit und zum Betrieb ansprechen. Außerdem sollen häufig wiederkehrende Fragen von Konsument:innen geklärt werden. Auch fachliches Wissen soll nicht zu kurz kommen, weshalb gut recherchierte Inhalte zur Produktion und zum Endprodukt niederschwellig aufbereitet und für alle zugänglich gemacht werden sollen.

Feldgezwitscher trägt durch den offenen und freien Zugang zu Wissen über die regionale Lebensmittelerzeugung und damit der freien Bildung für Alle (SDG 4) dazu bei, die Gesellschaft zu nachhaltigem Konsum (SDG 12) anzuregen. Durch Wissen über regional angebaute Lebensmittel wird gleichzeitig auch über Gesundheit und Wohlbefinden (SDG 3) aufgeklärt.
Wir bieten eine Begegnungszone für Landwirt:innen und Konsument:innen, die es erleichtert, gemeinsam wieder ins Gespräch zu kommen!

Studierende

Angewandte: Uliana Reutina
BOKU: Markus Kronberger
Uni Wien: Leonie Brög, Alice Tafuri