Skip to content

Verfestigung des Nachhaltigkeitsgedankens im Unternehmen

ÖBB Train Tech (ÖBB-Technische Services-GmbH)

Service Learning Partner*in

ÖBB Train Tech ist mit ca. 4.000 Mitarbeiter*innen und 24 Standorten eines der größten Technik-Unternehmen und Marktführer für die Instandhaltung von Schienenfahrzeugen in Österreich. Als Teil des ÖBB Konzerns ist die 75% Konzerntochter des ÖBB Personenverkehrs und 25% Tochter der Rail Cargo Austria verantwortlich für die Instandhaltung und Weiterentwicklung sämtlicher Schienenfahrzeuge des ÖBB Konzerns. Unsere Vision ist, dass wir nachhaltige Mobilität durch unsere technischen Services möglich machen. Mehr Informationen unter: www.ts.oebb.at

Projektbeschreibung

Die konsequente Verankerung des Nachhaltigkeitsgedankens in jeglicher historisch gewachsenen Unternehmung/Organisation geht zwingendermaßen mit einem Paradigmenwechsel in den internen Abläufen und Automatismen einher. Der Prozess muss Top-Down unterstützt und angewiesen werden. Wenn allerdings der Kern der Unternehmens- und Organisationskultur verändert werden soll, muss es auch ein Bottom-Up Verständnis sowie eine (Selbst-)Verpflichtung in der Umsetzung geben. Diese konsequente Verankerung des Nachhaltigkeitsgedankens bei jeder/jedem Mitarbeiter*in in ihrem/seinem täglichen Arbeitsalltag wollen wir als ÖBB Train Tech sicherstellen und als Vorreiter weiter in den gesamten ÖBB Konzern hineintragen.

In einem Vorprojekt der Sustainability Challenge 21/22 erfolgte eine Analyse des IST-Zustandes der Nachhaltigkeit im Unternehmen am Pilotstandort Graz Basierend auf den Erkenntnissen des Vorprojekts soll in einem nächsten Schritt 22/23 in einem Umsetzungsprojekt der Nachhaltigkeitsgedanke im Unternehmen entsprechend weiter etabliert und verankert werden.

Das Projekt verfolgt dabei folgende Ziele:
Verankerung des Nachhaltigkeitsgedankens im Unternehmen sowohl als Bottom-Up als auch Top-Down Strategie durch die Entwicklung eines Konzepts für ein unternehmensinternes Nachhaltigkeitsnetzwerk

  • Erarbeitung von Initiativen oder Ideen (bzw. Anreizmodellen) für und mit Mitarbeiter*innen als Teil der Bottom-Up Strategie (aufbauend auf der SC 21/22)
  • Recherche von Best Practice Beispielen und möglichen Strukturen für eine erfolgreiche und effiziente Etablierung des Nachhaltigkeitsnetzwerks im Unternehmen.
  • Verfeinerung des entwickelten Konzepts im direkten Austausch mit den Mitarbeiter*innen und im Verständnis deren Bedürfnisse und unternehmensspezifischen Gegebenheiten. In allen Überlegungen ist ein zusätzlicher Schwerpunkt auf Geschlechtergerechtigkeit wünschenswert.
  • Nach erfolgreicher Konzeptualisierung soll auch die Implementierung des Nachhaltigkeitsnetzwerks in der Unternehmung begleitet werden.

Bezug des Projekts zu den Sustainable Development Goals (SDGs)

Das Projekt verfolgt Maßnahmen, die die Erreichung der globalen Nachhaltigkeitsziele (Sustainable Development Goals) unterstützen. In diesem Sinne liefert das Projekt vor allem zu folgenden Zielen einen Beitrag:
#12 – Verantwortungsvolle Konsum- und Produktionsmuster
#13 – Maßnahmen zum Klimaschutz

Außerdem sollte das SDG #5 – Geschlechtergleichstellung durch dieses Projekt und die Erkenntnisse berührt werden können/sollen.

Studierende

BOKU: Anita Leitgeb
TU Wien: David Hofmann
Uni Wien: Julia Abert, Nicholas Pöllinger
WU Wien: Sophia Gorbach, Anna Tskhakaya
IMC FH Krems: Marlene Steinberger

Projektbetreuung

Universität Mozarteum Salzburg: Katharina Anzengruber & Maria Kalleitner-Huber in Kooperation mit dem an der Interuniversitären Einrichtung Wissenschaft und Kunst angesiedelten Projekt „Räume kultureller Demokratie“