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Klimaschutzpotential der Bauwirtschaft

PORR Umwelttechnik GmbH

Service Learning Partner*in

Die PORR Umwelttechnik GmbH als Tochterunternehmen der PORR AG ist in vielen Bereichen des Technischen Umweltschutzes tätig. Abbruch- und Rückbauarbeiten & Abfallmanagement zählen ebenso zu unseren Kernkompetenzen wie Altlastenerkundung & -sanierung, Aufbereitung von Baurestmassen, der Betrieb von Abfallbehandlungsanlagen und Deponien. Sowohl die Porr AG als auch die Porr Umwelttechnik betreiben umfassende Forschungsprojekte zu interdisziplinären Themen (z.B. Kreislaufwirtschaft, Digitalisierung). Als eines der führenden Bauunternehmen verfolgen wir das Ziel den Wandel zur Klimaneutralität aktiv zu gestalten. Der Fokus liegt unter anderem auf klimaneutralen Bauprojekten und smarten Technologien.

Mehr Informationen unter: https://put.at/ und https://porr.at/

Projektbeschreibung

Die gesamte PORR legt ihren Fokus auf die Strategie Green and Lean. Der Bereich Green dreht sich um das Thema nachhaltige Bauprojekte, ebenso wie um den Ausbau der Kompetenzen in den Bereichen nachhaltige Rohstoffe und Recyclingtechnologien. Prinzipiell verstehen wir als PORR unter Nachhaltigkeit, natürliche Ressourcen zu schonen (Primärressourcen), Umweltbelastungen zu vermeiden und zudem gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen. Wir sind uns dessen bewusst, dass es dazu einer Transformation der Bau- und Immobilienwirtschaft in Richtung Klimaneutralität und Kreislaufwirtschaft bedarf.

Im Rahmen des Projektes sollen durch Vernetzung mit potenziellen Stakeholdern, eigenständiger Recherchearbeit zu potenziellen zukünftigen Transformationen sowie zum Status Quo und auch im Zuge von Baustellenbesuchen folgende Fragestellungen beantwortet werden:

  • Wie könnte ein grünes Bauprojekt der Zukunft aussehen? (Lieferketten, Planung, Errichtung…)
  • Welche Strategien/Ziele/Maßnahmen könnte eine Baufirma verfolgen, damit sie nachhaltiger und somit „grün“ agiert?
  • Wie ist es realisierbar, die Planung, Errichtung und den Betrieb von Gebäuden so zu gestalten, dass sie während ihres gesamten Lebenszyklus ökonomisch, ökologisch und soziokulturell zukunftsfähig sind? Welche Maßnahmen/Rahmenbedingungen bedarf es und wie kann die Umsetzung in der Baufirma geschehen?
  • Was müsste geschehen, damit Kreisläufe im Bauwesen nachhaltig geschlossen werden können?
  • Welche Regelungen existieren derzeit in Bezug auf Nachhaltiges Bauen/Kreislaufwirtschaft (Biodiversität) auf nationaler und europäischer Ebene? Was ist in Planung?
  • Szenarienanalyse: Was könnte sich für Baufirmen zukünftig ändern? Was müssen sie bereits einhalten?

Bezug des Projekts zu den SDGs

Für diese relevanten und aktuellen Themen würden wir gerne mit euren kreativen Ideen und Lösungsfindungen und unter Miteinbeziehung der relevanten SDGs den österreichischen Bausektor nachhaltiger gestalten. Direkt angesprochen werden SDG 11 „Nachhaltige Städte und Gemeinden“ und 15 „Leben an Land“, jedoch können durch einen positiven Impact auch viele weitere SDG´s adressiert werden, z.B. besonders SDG 6, SDG 8 und SDG 13.

Studierende

BOKU: Anita Leitgeb
TU Wien: David Hofmann
Uni Wien: Julia Abert, Nicholas Pöllinger
WU Wien: Sophia Gorbach, Anna Tskhakaya
IMC FH Krems: Marlene Steinberger

Projektbetreuung

Universität Mozarteum Salzburg: Katharina Anzengruber & Maria Kalleitner-Huber in Kooperation mit dem an der Interuniversitären Einrichtung Wissenschaft und Kunst angesiedelten Projekt „Räume kultureller Demokratie“