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Verein Wiener Jugendzentren

Arthaberbad

Dem Jugendtreff „Arthaberbad“ in Favoriten, welches sich bei Kindern und Jugendlichen des Bezirks seit dem Jahr 2006 großer Beliebtheit erfreut, mangelt es an Platz. Neben den momentan durchschnittlich 70 Kontakten pro Tag, wird das prognostizierte Bevölkerungswachstum der zwischen 12-19 Jährigen von 23% bis zum Jahr 2024 den Nutzungsdruck des Jungendtreffs weiters Erhöhen. Aus diesen Gründen wurde im Zuge der Sustainability Challenge eine Machbarkeitsstudie erstellt, die die Möglichkeiten einer räumlichen Erweiterung bzw. Neugestaltung des Gebäudes aufzeigt, um auch in Zukunft die Bedürfnisse der Kinder und Jugendlichen, sowie der MitarbeiterInnen befriedigen zu können. In dem Konzept wurden ökonomische, ökologische und soziale Gesichtspunkte berücksichtigt. Des Weiteren wurden die Interessen und Wünsche aller Stakeholder mit einbezogen. Zu diesen zählen: Kinder, Jugendliche, MitarbeiterInnen, Verein Wiener Jugendzentren, Bezirk, Magistrate und Behörden.

Nach einer Befragung aller MitarbeiterInnen des Jugendtreffs, des Vereins und der Kinder und Jugendlichen hinsichtlich ihrer Wünsche und Vorstellung der Erweiterung und der Erstellung einer Liste mit nachhaltigen Aspekten, die bei der Neugestaltung berücksichtigt werden sollten, wurden verschiedene Möglichkeiten einer Erweiterung erarbeitet. Die schließlich ausgewählte Variante wurde im zweiten Semester detaillierter geplant und mit den Stakeholdern kommuniziert. Eine Kostenschätzung und ein Umsetzungskonzept werden erarbeitet. Neben der baulichen Erweiterung wurden Konzepte für eine Fassadenbegrünung, ein Urban Gardening Projekt, eine Erweiterung des Fußballplatzes um Sportgeräte und die Mitbenutzung von Räumen durch andere Gruppen erstellt. Die Umgestaltung des Jugendtreffs soll das soziale Leben im Bezirk fördern und ökologische und ökonomische Aspekte des Bauwesens und der Wirtschaft mit einbeziehen.

Studierende

Homa Bazafkan (Uni Wien)
Gesine Koinzer (WU)
Elisabeth Krassnig (BOKU)
Dorothea Rütten (TU)
Karina Schiefer (TU)
Michael Unger (BOKU)