ComBEEnationbox

Immer mehr verbaute Fläche, immer weniger blühende, nektarreiche Pflanzen. Dies ist die Realität der wir uns stellen müssen – es gibt zu wenig freie, grüne horizontale Flächen in der Stadt, was gerade für bestäubende Insekten, die aus agrarisch-geprägten Räumen in die Stadt flüchten zu einem Problem wird. Doch jeder von uns kann aktiv etwas an dieser Situation ändern, indem mit Grün in die Vertikale gegangen wird.

Das von uns angebotene modulare System von Kistchen für Fensterbänke sowie Balkongeländer verschafft Bienen und anderen Bestäubern eine Erhöhung ihres Nahrungsangebots – in jeder noch so kleinen Gasse. Die angebotenen Kompositionen werden fertig gepflanzt in Kistchen vertrieben und besitzen per se einen Mehrwert. Dieser ergibt sich aus der Tatsache, dass diese aus heimischen Lärchenholz (Larix decidua) hergestellt, mit „Sonnenerde“ bepflanzt und Pflanzen regionaler Gärtnereien entstammend versehen werden. Ergänzt werden diese ökologischen Aspekte durch die Tatsache, dass jede ComBEEnationBox auch sozial nachhaltig in Kooperation mit Jugend Am Werk gefertigt wird und so eine individuelle und einzigartige Note besitzt.

Betrachtet man die Bezeichnung der Module, so lassen diese bereits auf die Zielgruppe schließen. BEEMediterranean oder BEEFragrant sollen eine junge KäuferInnenschicht ansprechen, die durch die bewusst verwendeten Anglizismen, auf die innovative Idee der ComBEEnationBox aufmerksam gemacht werden und diese in Erinnerung behalten. Neben dieser Zielgruppe, möchten wir aber auch die Kleinsten in unser Projekt involvieren, indem ihnen spielerisch ein bewussterer Umgang mit dem Thema aufgezeigt wird. Dieser wird nicht nur durch die angebotenen Kistchen geschaffen, sondern auch durch das jeweils beiliegende Pflegeheft ergänzt – in dem Kinder die Möglichkeit erhalten, auf am Ende bewusst freibleibenden Seiten ihre Eindrücke und Erfahrungen bezüglich der Pflanzen- und Tierwelt darzustellen.

Unser Ziel ist es, bestäubenden Insekten die Möglichkeit zu bieten, sich an einem blühenden Buffet zu laben, während diese wiederum gespannt von Kindern und deren Eltern beobachtet werden können. Dies schafft nicht nur Nähe zur Natur in der Stadt, sondern bewirkt gleichzeitig eine Erhöhung des Interesses und des Verständnisses der Kleinsten gegenüber bestehender Lebensraum- und Futterproblematiken, die sich ohne innovative Lösungen nicht beheben lassen.

Studierende

Kim Baumann, BOKU
Nicole Jalits, BOKU
Valerie Ludescher, BOKU
Stefanie Ostermann, BOKU