MA 22

Grüne Infrastruktur

In unserem immer wärmer werdenden Klima sind vor allem große Städte vom sogenannten Urban Heat Islands-Effekt betroffen. Dieser Effekt bewirkt eine stärkere Erwärmung der Stadt im Vergleich zu ihrem Umland, die durch die fehlende Abkühlung in der Nacht noch erhöht wird. Straßen mit wenig oder gar keiner Begrünung sind davon besonders betroffen. Eine solche Straße ist die Neulerchenfelder Straße in Ottakring. Im Zuge einer Neugestaltung dieser Straße plant unser Projektpartner, die MA 22, an einigen Häusern Fassaden- oder Dachbegrünungen durchzuführen.

Unser Projektziel war es, Kommunikationsmaterial zu Fassadenbegrünungen zu entwickeln, das von der MA22 und Gebietsbetreuung an Hausbesitzer_innen und –Bewohner_innen weitergegeben werden kann. Im Juni wollten wir außerdem einen Begrünungsstand auf der Neulerchenfelder Straße aufstellen und dort die Bewohner_innen der Straße über die Vorteile von Fassadenbegrünungen informieren.

Wir haben zu Semesterbeginn eine Machbarkeitsanalyse für begrünbare Gebäude erstellt und einige Interviews mit Hausbesitzer_innen und Geschäftsinhaber_innen durchgeführt. Unter Bezug auf diese Interviews haben wir einen Flyer für Bewohner_innen und einen Folder für Hausbesitzer_innen gestaltet. Der Flyer enthält einen kurzen Überblick über die Vorteile von Fassadenbegrünungen und Anlaufstellen für Unterstützung, während der Folder mit detaillierteren Informationen ausgestattet ist.

Wir konnten unser Projekt im Laufe des Semesters vor der Gebietsbetreuung und der MA19 vorstellen und wurden für das Ottakringer Bezirksblatt dazu interviewt.

Für unseren Begrünungsstand wurde ein Parklet geplant und gebaut, das nun allerdings erst im Juli vor einer Kinderbuchhandlung in der Neulerchenfelder Straße aufgestellt wird. Für unseren Begrünungsstand können wir das Parklet leider nicht mehr nutzen, es bleibt aber ein Beitrag zu einer grüneren Straße. Durch die Anregungen aus unserem Projekt konnten bisher zwei Hausbesitzer und der Pfarrer der Serbisch-Orthodoxen Kirche für eine Begrünung ihres Objekts interessiert werden. Erste konkrete Schritte wurden hier bereits unternommen.

Studierende

Brody Lena, Alpen-Adria Universität Klagenfurt
Mutter Andrea, BOKU
Rabeder Pia, WU Wien
Tautscher Isabella, WU Wien
Teichmann Florian, TU Wien