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Grüne Erde GmbH

Plastikvermeidung bei Kosmetikverpackungen

Das Unternehmen Grüne Erde ist seit seiner Gründung sehr bewusst im Umgang mit dem Verbrauch fossiler Ressourcen. Seit kurzem verfolgt die Geschäftsführung auch das Ziel, sämtliches Plastikvorkommen zu vermeiden. Das größte Hindernis, um dieses Ziel zu erfüllen, stellt aktuell noch die Verpackung von Kosmetikartikeln dar, da in diesem Bereich sehr hohe Hygieneanforderungen bestehen.

Um diese Herausforderung zu bewältigen, wollen wir dem Unternehmen Alternativen zu Plastikverpackungen vorschlagen. Vor diesem Hintergrund kann Grüne Erde dann eine passende Alternative auswählen, die die hohen Standards des Unternehmens erfüllt und idealerweise zukünftig plastikfreie Kosmetikartikel verkaufen. Unsere Vorgehensweise ist wie folgt:
Zunächst haben wir plastikfreie Alternativen identifiziert. Diese haben wir Grüne Erde vorgestellt. Grüne Erde hat dann aus dem umfangreichen Katalog drei alternative Rohstoffe/Verpackungen ausgewählt: Holz, Stärke und Glas.

Im nächsten Schritt werden wir eine ausführliche Analyse und Bewertung dieser Alternativen durchführen. Wir werden auch die aktuelle Verpackung aus Plastik mitbewerten. Hierbei stehen wir noch einigen Herausforderungen gegenüber. Wie können die Alternativen gut miteinander verglichen werden und woher bekommen wir die Informationen? LCA Daten sind meistens sehr teuer und auch zu umfangreich.

Wir halten unsere Analyse schlicht und beschränken uns deshalb auf drei Indikatoren: Kompostierbarkeit, Konkurrenz zur Lebensmittelproduktion und CO2 Fußabdruck. Außerdem wollen wir herausfinden, worauf Grüne Erde KundInnen bei (nachhaltigen) Kosmetikverpackungen Wert legen. Hierfür werden wir einen umfangreichen Fragebogen erstellen und die Befragung sowohl im Shop, als auch Online durchführen.

Abhängig von unseren Ergebnissen möchten wir einen Entwurf für die Aufklärung der KundInnen erstellen. Dieser soll eine Art Erklärung für die Wahl der Verpackung sein, sodass die KundInnen wissen, warum diese Verpackung gegenüber einer anderen bevorzugt wird. Schließlich wird der Fragebogen ausgewertet und die Ergebnisse gemeinsam mit den Verpackungsalternativen dem Unternehmen präsentiert.

Studierende

Universität Wien: Johanna König, Teresa Luger, Anna Schuster
WU: Johanna Schönborn, Laura Schuler, Octavia Steineck
TU: Stefanie Widhalm