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UPthat

Upcycling-Workshops

Jährlich entstehen tausende Tonnen an Textilabfällen in Österreich. Das Konsumverlangen nimmt immer größere Maßstäbe an und die Textilmüllberge wachsen stetig. Wir leben in einer Wegwerfgesellschaft, in der, ohne lang nachzudenken, Produkte im Müll landen, weil an jeder zweiten Ecke sowieso ein neues gekauft werden kann. Leider geschieht dies auch in der Modebranche sehr häufig, wobei es aber einige Alternativen gäbe, den Lebenszyklus von Textilien zu verlängern. Meine Lösung dafür ist Upcycling. Dabei geht es um die Erhaltung des vermeintlichen Abfalls, um daraus kreative und neuartige Kreationen entstehen zu lassen.

Durch das Umfunktionieren erfährt der „Abfall“ eine Wertsteigerung und die Textilien werden gleichzeitig vor der Müllhalde bewahrt. Im Gegensatz zu Recycling fällt bei Upcycling der Bedarf an neu zu produzierenden Rohmaterialien deutlich geringer aus. Um Bewusstsein für das Ressourcenproblem zu schaffen, möchte ich Kleidungs-Upcycling-Workshops unter dem Namen „UPthat“ anbieten. Damit sollen sich die Teilnehmer*innen aktiv mit der Schonung von Ressourcen auseinandersetzen, indem sie selbst ihr eigenes altes Kleidungsstück (mithilfe von mir als Workshopleiterin) in ein neues Produkt umwandeln. Vor allem die Erinnerung und somit der emotionale Wert, der an den Kleidungsstücken hängt, kann mithilfe von Upcycling erhalten bleiben. Die unmittelbare Erfahrung der Teilnehmer*innen im Workshop, ihr eigenes Textil in ein neues Produkt umzunähen, soll zusätzlich verdeutlichen, wie viel Zeit und Arbeit hinter Kleidungsstücken stecken. Alles in allem soll die Wertschätzung für Bekleidung vermehrt steigen.

Im Rahmen der Sustainability Challenge war es mein Ziel, das geplante Businessmodell in der Praxis zu testen und einen ersten Workshop zu veranstalten. Aufgrund der Covid-19 Beschränkungen war dies jedoch zum geplanten Zeitpunkt im April leider nicht möglich. Als Alternative habe ich einen Online-Fragebogen erstellt, um die Anliegen potenzieller Workshop-Teilnehmer*innen besser kennenzulernen. Dabei habe ich unter anderem wertvolle Informationen in Bezug auf die zu fokussierende Zielgruppe und deren Zahlungsbereitschaft erhalten.

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Studierende

Olivia Gangol, WU