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Bundesministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie (BMK)

Mobilitätswende – Radverkehr

Kurzbeschreibung Partner/Arbeitsfeld:

Das Bundesministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie (BMK) sorgt für eine nachhaltige Entwicklung und Verbesserung der Standort- und Lebensqualität Österreichs. Wir tragen durch die Optimierung der Infrastruktur wie Schiene, Straße, Wasser, Luft und Telekommunikation weitgehend zu mehr Lebensqualität bei. Unsere Aufgabe ist es die Voraussetzungen und Rahmenbedingungen für einen fairen Interessensausgleich in der Gesellschaft, auf den Gebieten der Kommunikation und Mobilität zu schaffen sowie die Entwicklung von Innovation und Technologie zu fördern.
 
Mehr Informationen unter: https://www.bmk.gv.at/
 

Projektbeschreibung und mögliche Fragestellungen:

Der Weg hin zu einem nachhaltigen und klimaneutralen Mobilitätssystem in Österreich kann nur im miteinander gelöst werden. Das Ziel der Mobilitätswende ist es, faire Rahmenbedingungen zu schaffen, um hohe Lebensqualität für aktuelle und zukünftige Generationen zu gewährleisten.
Begrenzten Räume im urbanen Bereich neu zu verteilen, könnte ein wertvoller Beitrag zur Mobilitätswende sein und damit auch das SDG 11, nachhaltige Städte und Gemeinden, adressieren. Ein gesetztes Ziel des Regierungsprogramms ist die (ungefähre) Verdoppelung des Fahrradanteils von 7% auf 13%. Um dieses Ziel als Teil der globalen Ziele für Nachhaltige Entwicklung zu verwirklichen, müssen die Bedingungen für das Fahrradfahren verbessern werden. Das Potential für den Radverkehr und einer Verlagerung vom Pkw zum Fahrrad ist sehr groß: zwei Drittel der Autofahrten sind kürzer als 10 Kilometer – eine ideale Distanz fürs (Elektro-)Fahrrad. Die Herausforderung ist es das Verhalten zur Verkehrsmittelnutzung zu verändern, so dass man beispielsweise regelmäßig mit dem Fahrrad in die Arbeit oder einkaufen fährt.
 

Besonders in Wien ist die Ansprache der Menschen nicht einfach. Die in der derzeitigen Motivationskampagne „Österreich radelt“ genutzten Multiplikatoren wie Gemeinden, Vereine, Schulen sind in einer Großstadt weniger relevant. In Wien können Betriebe (Arbeitgeber*innen) über das betriebliche Mobilitätsmanagement als Multiplikatoren fungieren, um so die Motivation der Mitarbeitenden mehr Wege mit dem Fahrrad zu fahren, zu stärken.

Das Projekt umfasst folgende Ziele:

  1. Maßnahmen zur Bewerbung der Fahrradnutzung durch den Arbeitgeber im Rahmen des betrieblichen Mobilitätsmanagements finden (bereits existierende oder neue Maßnahmen).
  2. Gespräche und Interviews mit Entscheidungsträger*innen in Firmen/Betrieben führen.
  3. Allgemeine fördernde und hemmenden Faktoren der Fahrradbewerbung durch den Arbeitgeber identifizieren. Die Maßnahmen auf ihre ökonomischen, ökologischen und sozialen Aspekte bewerten.
  4. Ein Konzept für die Ansprache von Betrieben zur Motivation von Mitarbeitenden für die Radnutzung ausarbeiten (unter Berücksichtigung der Verhaltensökonomie).
  5. Präsentation & Diskussion des Konzepts mit dem klimaaktiv mobil Beratungsprogramm für Betriebe, der Mobilitätsagentur Wien und der Bundesbetreuung „Österreich radelt“

Studierende

Laura Diethart (Uni Wien)
Nicola Herrmann (BOKU)
Corinna Matzka (Uni Wien)
Michael Molina (WU)
Nina Radl (BOKU)
Julia Schwarzbauer (FH Krems)