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klimaaktiv

„Sprichst du klimaaktiv?“ – Ein transkultureller Klimadialog

Kurzbeschreibung Partner/Arbeitsfeld:

Das Bundesministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie (BMK) beherbergt eine große Bandbreite an wichtigen und zukunftsträchtigen Themenbereichen, die allesamt für Österreich und seine Bewohnerinnen und Bewohner im Alltag unverzichtbar sind. Nicht nur werden hier die Weichen für eine nachhaltige und klimafreundliche Politik und Wirtschaft gelegt, auch wird im BMK der Verkehr auf Österreichs Straßen zu Land, Luft, Wasser und der Schiene reguliert und verwaltet, die Energieversorgung sichergestellt, die Erforschung und Bereitstellung innovativer Technologien „Made in Austria“ gefördert sowie die Mobilität der Zukunft schon heute umgesetzt.

Mehr Informationen unter: www.bmk.gv.at

klimaaktiv ist die Klimaschutzinitiative des BMK. Als kompetenter Partner für die Energiewende unterstützt das Team von klimaaktiv Unternehmen, Haushalte, öffentliche Institutionen und Gemeinden mit einem umfassenden und ständig erweiterten Spektrum an Information, Beratung, Weiterbildung, Standards zur Qualitätssicherung sowie einem großen Partnernetzwerk.

Mehr Informationen unter: www.klimaaktiv.at

Projektbeschreibung und mögliche Fragestellungen:

Das sozial-ökologische Thema Klimakrise ist spätestens seit Greta Thunberg in aller Munde. Doch findet die Klimakrise auch einen soziokulturellen Weg in alle Köpfe? Wo werden die Stimmen des gesellschaftlichen Wandels in eine klimaneutrale Zukunft in Österreich laut und wenn darüber gesprochen wird, in welcher Sprache passiert diese Kommunikation?

Sprache hat Macht und Sprache schafft Bewusstsein, aber Sprache kann auch eine Barriere sein. Durch unsere Sprache wird die Bedeutung der Wörter erst zu einem lebendigen Dialog weiterentwickelt. Aber wo sind die Grenzen der Klimakommunikation und was braucht es um die Klimakrise in den diversen Stimmen des Landes hörbar zu machen? In unserem Projekt möchten wir beobachten und erarbeiten, inwiefern Klima- und Umweltschutz bei Familien mit Migrationshintergrund eine Rolle spielt. Neben dem Wissen sind Wertvorstellungen und Emotionen zentrale Einflussfaktoren für ein klimabewusstes Verhalten. Welche Bedeutung haben diese Faktoren und was wird benötigt, um einen gerechten und nachhaltigen Weg zu ermöglichen? In Österreich leben momentan etwa 2 Millionen Menschen mit Migrationshintergrund – wie kann eine klimaneutrale Zukunft für uns alle aussehen und vor allem klingen?

Das Projekt verfolgt folgende Ziele:

  1. Es soll das mangelnde Angebot an Klimakommunikationsformaten für Menschen mit Migrationshintergrund und Menschen, deren Erstsprache nicht Deutsch ist, verbessern.
  2. Es soll ein Produkt für einen Klimadialog gestaltet und entwickelt werden, welches zu den Kernaufgaben von klimaaktiv passt und zur Erweiterung der Reichweite eingesetzt werden kann. Zudem kann es die Basis für verstärkte Aktivitäten von klimaaktiv sein, um Menschen mit Migrationshintergrund in die Klimakommunikation einzubinden.
  3. Vorwiegend junge Menschen sollen dabei unterstützt werden, für ihre eigenen Rechte und für die Rechte aller auf eine klimaneutrale Zukunft einzutreten. Empowerment spielt bei der Erarbeitung des Projekts auf mehreren Ebenen eine wichtige Rolle, da sich vor allem junge Menschen selbstwirksam in diesem gesellschaftlichen Wandel erleben sollen.
  4. Im Projekt sollen Synergien zu Multiplikator*innen hergestellt und umgesetzt werden. Dabei kann es sich um ethnische Medien (Biber, Augustin, Okto, M-Media etc.), transkulturellen Kunsträume (Brunnenpassage etc.) und ähnliche Formate der Kommunikation handeln.

Niemanden zurücklassen und so ein gutes Leben für alle möglich machen. Das ist eines der wichtigsten Prinzipien der Agenda 2030. Das Projekt verfolgt Maßnahmen, durch die die globalen Nachhaltigkeitsziele umgesetzt werden. Dabei steht das Ziel 13 „Maßnahmen zur Bekämpfung des Klimawandels und seiner Auswirkungen“ als übergeordneter Gedanke des Vorhabens. Ebenso mitunterstützt werden die Ziele 5, 7, 10 und 11.