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ÖBAG

Gesellschaftliche Verantwortung von Unternehmen: Alles nur heiße Luft ohne realen Nutzen, oder mit hohem Impact?

Kurzbeschreibung Partner/Arbeitsfeld:

Die Österreichische Beteiligungs AG (ÖBAG) steuert als unabhängige Holding 11 staatliche Beteiligungen mit einem Gesamtwert von rund 19,38 Milliarden Euro.
Der Schwerpunkt ihrer Arbeit liegt auf dem aktiven Beteiligungsmanagement.
Die ÖBAG setzt sich für nachhaltiges und verantwortungsbewusstes Wirtschaften ein. Sie fördert und fordert ökologische, soziale und unternehmerische Nachhaltigkeit in den ÖBAG-Unternehmen. Der Dialog, bewusstseinsbildende Maßnahmen und die aktive Ausübung des Stimmrechts stehen dabei im Mittelpunkt des Handelns.

Im Portfolio der ÖBAG befinden sich u.a. folgende Schlüsselunternehmen Österreichs: Österreichische Post AG, der VERBUND, die Casinos Austria, die OMV, die Telekom Austria und die BIG Bundesimmobiliengesellschaft.

Mehr Informationen unter: oebag.gv.at

Projektbeschreibung und mögliche Fragestellungen:

Social Responsibility in ausgewählten ÖBAG-Unternehmen: Ziele, Maßnahmen und Best-Practices im Vergleich

Berufliche Geschlechter-Gleichheit, Traum oder Wirklichkeit? Wie wird Diversität in Unternehmen gefördert? Welche Rolle spielt gesellschaftliche Verantwortung in Ausrichtung von Unternehmen?

Fast jedes Großunternehmen setzt Aktivitäten, die auf die Erhöhung eines gesellschaftlichen Nutzens abzielen. Corporate Social Responsibility (CSR) klingt neumodisch, ist in Tat aber ein überraschend etabliertes Konzept. Über die Idee, dass Unternehmen nicht nur rein unternehmerische Ziele verfolgen, sondern darüber hinaus auch verantwortungsvoll gegenüber Gesellschaft und Umwelt handeln sollen, wird nämlich seit rund 70 Jahren kontrovers diskutiert. Auch auf den Finanzmärkten sind mittlerweile Fonds entstanden, die sich auf gesellschaftlich verantwortliche Firmen (ESG-Kriterien) verlegt haben.

 

Doch welche konkreten Ziele und Maßnahmen (Key-Performance-Indikatoren KPIs aus dem Handlungsfeld „social“) stecken hinter gesellschaftlich verantwortungsvollen Unternehmensstrategien?

  • Wie wird bspw. Chancengleichheit in Unternehmen gefördert und gelebt?
  • Gibt es Maßnahmen zur Reduktion von Gesundheits- und Sicherheitsrisiken?
  • Stehen sich Umwelt- und Sozialthemen im Weg?

SDGs & soziale Themen

SDG 4        – Hochwertige Bildung
SDG 5        – Geschlechter-Gleichheit
SDG 8        – Menschenwürdige Arbeit und Wirtschaftswachstum
SDG 9        – Industrie, Innovation und Infrastruktur
SDG 17     – Partnerschaften zur Erreichung der Ziele

Projektziel:

  1. Wie wird Nachhaltigkeit in den ÖBAG-Unternehmen (Auswahl: Post, VERBUND, OMV, BIG, A1 Telekom und Casinos Austria) erreicht bzw. gefördert? Mit Hilfe einer fundierten Analyse von öffentlich verfügbaren Daten (CSR-Berichte, Nachhaltigkeitsberichte, etc.) werden konkrete Nachhaltigkeitskriterien aus dem Handlungsfeld „social“ sichtbar gemacht.

    Die Umsetzung der ökologischen SDGs wurde vom IHS analysiert: https://www.oebag.gv.at/de/blog/2020-06-03-studie-nachhaltigkeitsindikatoren-der-oebag-unternehmen/

  2. Identifikation von fördernden und hemmenden Faktoren für die Implementierung von Nachhaltigkeitskriterien aus dem Handlungsfeld „social“ in den jeweiligen Unternehmen.
  3. Gespräche und Interviews mit relevanten Stakeholdern (u.a. NGOs, KundInnen, WissenschaftlerInnen) mit dem Ziel, mehr über die Bedürfnisse der verschiedenen Zielgruppen zu erfahren.
  4. Entwicklung von Ideen und ersten Konzepten für die Verknüpfung von Sozial-, Umwelt- und Klimazielen unter Heranziehung der IHS-Studie.

Studierende

Laura Diethart (Uni Wien)
Nicola Herrmann (BOKU)
Corinna Matzka (Uni Wien)
Michael Molina (WU)
Nina Radl (BOKU)
Julia Schwarzbauer (FH Krems)