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Umweltamt der Stadt Graz, Referat Nachhaltige Entwicklung und ÖKOPROFIT

Wie können Unternehmen nachhaltige Produkte produzieren und auf nachhaltige Produkte umsteigen?

Kurzbeschreibung Projektpartner*in:

Das Umweltamt der Stadt Graz leitet seit 30 Jahren das ÖKOPROFIT Umweltprogramm, mit dem bereits über 200 Unternehmen zahlreiche Umweltmaßnahmen umgesetzt haben. Für die Umsetzung von Maßnahmen in den Bereichen erneuerbare Energie, Energieeffizienz, Abfallwirtschaft, Nachhaltige Mobilität und Nachhaltige Beschaffung werden Unternehmen jährlich ausgezeichnet. ÖKOPROFIT bedeutet „das ökologische Projekt für integrierte Umwelttechnik“, ein Clou des Programms ist der Leitspruch „Von ÖKO profitieren“, also Umweltmaßnahmen umzusetzen, die auch den Unternehmen Kosten sparen.

Mehr Informationen unter: www.umwelt.graz.at

Projektbeschreibung und mögliche Fragestellungen:

Derzeit nehmen 45 Unternehmen verschiedenster Branchen und Größen am Grazer ÖKOPROFIT Programm teil. ÖKOPROFIT zertifiziert den Standort der Unternehmen, jedoch nicht die Produktentwicklung. Im Sinne einer nachhaltigen Wirtschaft und für die Erreichung der Klimaziele ist jedoch eine Transformation zu nachhaltigen Produkten sowie eine Produktion im Sinne der Kreislaufwirtschaft unbedingt erforderlich. So sind zum Beispiel seit vielen Jahren auch Unternehmen der Autoindustrie ÖKOPROFIT zertifiziert (etwa Magna Steyr und AVL), die am Standort zahlreiche Umweltmaßnahmen erfolgreich umgesetzt haben, jedoch beim Thema nachhaltiger Produktentwicklung noch viel Potenzial aufweisen.

Im Sinne einer Weiterentwicklung von ÖKOPROFIT sollen Wege erkundet werden, die es zukünftig erlauben, auch die Produkte selbst zu betrachten. Wie und von wem könnte der Prozess zu nachhaltiger Produktentwicklung in Unternehmen angestoßen und geführt werden und welche Rolle könnte die Stadt dabei spielen? Eine spannende Grundlage dazu bieten die Ergebnisse des Projekts www.con-labour.at, das untersuchte, wie ein sozial-ökologischer Umbau der österreichischen Autoindustrie aussehen könnte.

Die Studierenden könnten im Rahmen der Sustainability Challenge Strategien zur nachhaltigen Produktentwicklung, Geschäftsmodelle für nachhaltige Produkte und konkrete Umsetzungsideen anhand von Unternehmen bzw. Branchen des ÖKOPROFIT Netzwerks entwickeln. Die Auswahl der Branche und Unternehmen erfolgt gemeinsam mit den Studierenden.

Studierende

Angewandte: Theresa Hajek
IMC FH Krems: Stefanie Leitner